Ein Projekt des Stadtjugendrings Potsdam e.V.


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Das hat unsere Jugendbefragung ergeben …

 

Die Ergebnisse unserer Jugendbefragung sind nun ausgewertet. In den letzten Wochen haben wir gezählt und geschlussfolgert, was 1498 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 26 Jahren uns bei unserer Jugendbefragung im Rahmen von „Potsdam geht baden! Aber wo?“ (mit gelber Ente Agathe) zum Thema Wähhlen ab 16 und Partizipation in Potsdam erzählt haben. Der Stadtjugendring (insbesondere unser Projekt „Plan B – Beteiligung macht Schule“) hat in Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Medienlabor und unterstützt durch die Stadt Potsdam diese große Kampagne durchführen können: wir waren an über 40 Orten in Potsdam (Schulen, Jugendeinrichtungen, öffentliche Plätze) und haben Jugendliche mit Fragebögen und an Meinungs-Pinnwänden NICHT NUR zur Bügerbefragung zum Badstandort informiert, sondern auch zum ganz wesentlichen Thema der eigenen Partizipationswünsche und -einstellungen in Bezug auf die kommunale Politik! Die Ergebnisse machen aus unserer Sicht überdeutlich, wie stark das Bedürfnis nach mehr Möglichkeiten  der  politischen Teilhabe im Großen und Kleinen bei den heutigen Potsdamer Jugendlichen ausgeprägt ist. Gerade die hohe Zustimmung zum neuen Wahlalter ab 16 Jahren zeigt, dass die Jugendlichen dieser verantwortungsvollen Chance zur politisch-gesellschaftlichen Teilhabe sehr selbstbewusst ist. Besonders aufschlussreich  ist , was sich die Jugendlichen als Hilfestellung bzw. Motivationsgeber für ihr Wahlverhalten bzw. ihre Wahlentscheidung wünschen: Deutlich wird, dass sowohl eine viel jugendgerechtere Ansprache als nötig ist,  als auch, dass als Kommunikationsmittel sehr häufig auf das Internet und die neuen sozialen Netzwerke verwiesen wird. Auffällig ist ebenfalls, dass der Wunsch nach professioneller und inhaltlich-neutraler Aufklärung über politische Abläufe, Strukturen, über die Parteien und aktuelle Debatten gerade an Schulen – aber auch außerhalb – sehr groß ist. Ebenfalls sehr aussagekräftig ist die hohe Zustimmung zu einem Mitbestimmungsgremium für Jugendliche, dass aber im Moment in Potsdam so nicht existiert. Mehr dazu hier in der Auswertung: Schlussfolgerungen Jugendbefragung JHA

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Der Brauhausberg liegt vorne – Erste Ergebnisse der Jugendbefragung

Wenn es nach den 12- bis 26-Jährigen geht, die der Stadtjugendring Potsdam e.V. / Plan B während der Kampagne „Potsdam geht baden! Aber wo?“ vom 16.4.-6.5. befragt hat, fällt die Wahl des Standortes deutlich auf den Brauhausberg. Das Ergebnis der Umfrage sieht wie folgt aus: Von den 1.476 Jugendlichen (das sind gut sechs Prozent der Potsdamer_innen dieser Altersgruppe), die an der Umfrage des Stadtjugendrings Potsdam e.V. teilgenommen haben, sprachen sich 70,26 Prozent für den Standort Brauhausberg aus. Das sind 1.037 Potsdamer Jugendliche. 420 Jugendliche stimmten in der Jugend-Umfrage für den Standort Volkspark. Ausschlaggebende Kriterien für die Wahl des Standortes waren für den Brauhausberg die zentrale Lage, die gute Erreichbarkeit in der Nähe des Hauptbahnhofes, der traditionelle Standort auf dem Brauhausberg sowie die Vermutung, den Brauhausberg so noch verschönern zu können. Die Wahl für den Standort am Volkspark fiel hauptsächlich aus Gründen der schönen, ruhigen Lage, der Nähe zum Volkspark oder dem größeren Potential für diesen Raum. Das Argument Wohnortnähe war bei der Wahl beider Standorte ausschlaggebend. Ende Mai stellen wir die Gesamt-Ergebnisse der Jugendbefragung vor.


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Potsdam geht baden! Aber wo? Machs ab 16!

Die Stadt Potsdam führte in der Zeit vom 22. April bis 7. Mai 2012 eine Bürgerbefragung zum zukünftigen Standort der Schwimmhalle durch. Hier konnte man bereits ab 16 Jahren mitmachen. Das hat sich der Bürgermeister so überlegt, weil bei den nächsten Kommunal- und Landtagswahlen 2014 Jugendliche das 1. Mal ab 16 wählen können. Wir, vom Stadtjugendring Potsdam/ Plan B  führten deshalb zusammen mit dem medienlabor vom 16. April bis 7. Mai 2012 eine Kampagne zur Stärkung der Jugendbeteiligung durch. Das Thema war „Potsdam geht baden! Aber wo?!“ Dort sollten Jugendliche mehr von ihrem Beteiligungsrecht erfahren. Deshalb waren wir mit einem großen Helferteam drei Wochen an Potsdamer Schulen, Jugendeinrichtungen und auf öffentlichen Plätzen unterwegs. Hier seht ihr den Fragebogen für Jugendliche:  Potsdam geht baden- Fragebogen. Hier ist der Flyer von Potsdam geht baden: potsdam_geht_baden_flyer

Weitere Infos gibt’s hier: http://www.potsdam-geht-baden.de  und die: Kampagne ist auch auf Facebook unter der Adresse http://www.facebook.com/potsdamgehtbaden zu finden.